Viele Betroffene beschreiben es so:
„Ich habe ständig Kribbeln in den Füßen. Mal sind sie taub, mal brennen sie. Ich laufe, aber ich spüre den Boden kaum noch.“
Solche Beschwerden können auf eine Polyneuropathie hinweisen – eine Erkrankung der Nerven, die häufig zuerst in Füßen und Beinen beginnt.
In diesem Text erfährst du:
Bei einer Polyneuropathie (PNP) sind mehrere periphere Nerven im Körper geschädigt – meist zunächst in den längsten Nervenbahnen, also in Füßen und Beinen, später eventuell auch in den Händen.
Diese Nerven leiten normalerweise:
• Berührungsreize
• Temperatur
• Schmerz
• und Bewegungsinformationen (Muskelsteuerung)
an das Gehirn und zurück. Sind die Nerven gestört, kommt es zu Missempfindungen, Taubheit, Schmerzen oder Muskelschwäche.
Typisch ist ein sogenanntes „Strumpf- oder Sockenmuster“: Die Beschwerden beginnen an den Fußspitzen, breiten sich Richtung Unterschenkel aus und können später auch Hände und Unterarme betreffen.
Je nach Ausprägung und Ursache berichten Betroffene über:
Kribbeln in Füßen und Zehen („Ameisenlaufen“)
Taubheitsgefühl – als wären die Füße „eingeschlafen“ oder „wie Watte“
Brennende Schmerzen, besonders nachts
Stechende, einschießende Schmerzen in Füßen oder Unterschenkeln
Störungen der Temperaturempfindung (Kälte/Hitze)
Probleme beim Spüren des Bodens beim Gehen
Gangunsicherheit, Stolpern, Gefühl von „wackeligen“ Beinen
manchmal Muskelschwäche in Füßen und Beinen
Das ist nicht nur unangenehm, sondern beeinträchtigt oft den gesamten Alltag: gehen, stehen, Treppen steigen – und die Angst zu stürzen.
Warum sind oft zuerst Füße und Beine betroffen?
Weil die Nerven zu den Füßen am längsten sind. Lange Leitungsstrecken sind besonders empfindlich gegenüber Durchblutungs-, Stoffwechsel- oder toxische Störungen.
Wichtig ist:
Die Ursachenklärung gehört in die Hände von Ärztinnen und Ärzten (z. B. Neurologie, Diabetologie, Hausarzt). NeuroLife setzt später an – bei der Frage, wie sich Funktion und Gangbild trotz Polyneuropathie verbessern lassen.
Polyneuropathie ist kein „eine Ursache – eine Krankheit“-Thema, sondern eher ein Sammelbegriff für Nervenstörungen mit unterschiedlichen Auslösern. Zu den häufigen Ursachen gehören unter anderem:
Strukturiertes, wiederholtes Training hilft dagegen, funktionelle Bewegungsmuster zu erhalten oder neu aufzubauen. Genau hier setzt NeuroLife mit EMG-getriggerter Elektrostimulation an.
Nerven in Füßen und Beinen übernehmen zwei zentrale Aufgaben:
Viele Betroffene beschreiben:
„Ich habe das Gefühl, meine Füße gehören nicht mehr richtig zu mir.“
Genau hier setzt funktionelles Training an – und kann durch EMG-getriggerte Elektrostimulation unterstützt werden.
Das hängt stark von der Ursache und vom Ausmaß der Nervenschädigung ab:
Das hängt stark von der Ursache und vom Ausmaß der Nervenschädigung ab:
Wichtig ist zu unterscheiden:
Auch wenn sich der Nerv nicht vollständig erholt, lässt sich die Funktion häufig verbessern – zum Beispiel:
Hier kommt NeuroLife ins Spiel.
Hier sehen Sie Vorher–Nachher-Videos von Patientinnen und Patienten, die nach einem Schlaganfall unter Lähmungen litten.
NeuroLife arbeitet mit einer speziellen Form der funktionellen Elektrostimulation, der EMG-getriggerten Elektrostimulation mit Biofeedback.
Das Ziel:
Nerven- und Muskelfunktion in Füßen und Beinen so zu trainieren, dass Gehen und Stehen wieder sicherer werden.
Das Prinzip:
So entsteht eine Verknüpfung:
Dein Bewegungsversuch → messbare Aktivität → Verstärkung → klares Feedback fürs Gehirn.
Auch bei Polyneuropathie, bei der Nervenleitfähigkeit eingeschränkt ist, kann dieses Training helfen, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen und Muskeln gezielt zu aktivieren.
Die Therapie erfolgt in der Regel mit einem handlichen Heimgerät, das du nach Einweisung selbstständig nutzen kannst. NeuroLife begleitet dich dabei fachlich und passt die Einstellungen an deine Situation an.
Viele Menschen entwickeln nach einer Krebsbehandlung eine Polyneuropathie. Mehr Informationen zu diesem Spezialfall findest du in unserem Beitrag „Polyneuropathie nach Chemotherapie“.
NeuroLife Therapietechnik ist auf die Behandlung von Lähmungen, Gangstörungen und neuromuskulären Funktionsstörungen spezialisiert – dazu gehören auch Beschwerden durch Polyneuropathie in Füßen und Beinen.
Im Mittelpunkt stehen:
Auch wenn sich Polyneuropathie nicht immer komplett zurückbilden lässt – du musst die Folgen nicht einfach hinnehmen. Oft ist mehr Unterstützung und Funktionsverbesserung möglich, als man zunächst denkt.
Diese Fragen lassen sich am besten im direkten Austausch klären.
Für mehr Informationen nimm gerne Kontakt zu uns auf:
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zurück zu mehr Stabilität, Mobilität und Lebensqualität zu gehen.
Typisch sind Kribbeln, Taubheitsgefühle, brennende oder stechende Schmerzen, Probleme beim Spüren des Bodens und Gangunsicherheit.
Die Beschwerden beginnen oft in den Zehen und breiten sich strumpfförmig nach oben aus.
Das hängt von der Ursache ab. Bei manchen Formen – etwa durch Vitaminmangel oder bestimmte Medikamente – können sich Symptome bei richtiger Behandlung bessern.
In anderen Fällen bleibt die Schädigung bestehen, aber Funktion und Gangbild können durch Training dennoch verbessert werden.
Wichtig sind die Behandlung der Grunderkrankung, eine gute Stoffwechseleinstellung (z. B. bei Diabetes), Schmerztherapie und gezieltes Funktionstraining.
Ergänzend kann EMG-getriggerte Elektrostimulation helfen, Muskeln zu aktivieren und das Gangbild zu stabilisieren.
Ja, in vielen Fällen lässt sich die Gangsicherheit verbessern. Durch gezieltes Training von Gleichgewicht, Muskelkraft und Wahrnehmung sowie durch Elektrostimulation können Betroffene lernen, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen und Stolpern zu reduzieren.
Sie kommt vor allem für Menschen in Frage, bei denen noch muskuläre Aktivität vorhanden ist und die trotz Polyneuropathie unter Gangunsicherheit, Muskelschwäche oder Fußheberschwäche leiden.
Im Rahmen einer individuellen Beratung wird geprüft, ob EMG-getriggerte Elektrostimulation bei dir sinnvoll ist.