„Seit meiner Bandscheiben-OP funktioniert meine Erektion nicht mehr wie früher.“
„Ich bekomme manchmal eine Erektion, aber sie hält nicht.“
„Ich habe das Gefühl, dass im Beckenbereich das Gefühl nachgelassen hat.“
Eine Erektionsstörung (erektile Dysfunktion) ist keine „Peinlichkeit“, sondern ein ernstzunehmendes medizinisches Symptom – oft mit mehreren Ursachen. Gerade bei neurologischen Grunderkrankungen, Operationen im Becken oder der Lendenwirbelsäule und Nervenschädigungen spielt NeuroLife eine besondere Rolle.
Von einer erektilen Dysfunktion / Erektionsstörung spricht man, wenn über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten wiederholt:
• keine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zustande kommt
oder
• eine Erektion nicht lange genug gehalten werden kann,
und das für den Betroffenen belastend ist.
Gelegentliche „Aussetzer“ sind normal. Eine Erektionsstörung liegt dann vor, wenn das Problem immer wieder auftritt und die Sexualität deutlich beeinträchtigt.
Erektionsstörungen sind meist multifaktoriell. Häufig greifen mehrere Ursachen ineinander:
50–80 % der organischen Ursachen betreffen die arterielle Durchblutung:
Die Folge: Es gelangt zu wenig Blut in die Schwellkörper oder der Abfluss ist zu früh erhöht.
Hier liegt der Fokus von NeuroLife.
Die Nerven, die Beckenboden, Schwellkörper und Empfindung steuern, arbeiten nicht mehr wie zuvor.
können Libido und Erektionsfähigkeit beeinträchtigen.
können Erektionen verhindern oder instabil machen.
wirken sich ungünstig auf Gefäße, Hormone und Nerven aus.
Bestimmte Medikamente können Erektionsstörungen begünstigen, zum Beispiel:
Eine Erektionsstörung betrifft nicht „nur“ die Sexualität. Viele Männer erleben:
Weil Erektionsstörungen als Tabuthema gelten, wird häufig geschwiegen – auch beim Arztbesuch. Das führt dazu, dass:
Es lohnt sich, diesen Schritt zu gehen und die Situation offen anzusprechen – auch, weil eine Erektionsstörung Hinweis auf andere Erkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf, Stoffwechsel, Neurologie) sein kann.
Da eine Erektionsstörung oft Folge oder Begleitsymptom einer anderen Erkrankung ist, sollte sie medizinisch abgeklärt werden. Der erste Ansprechpartner ist in der Regel der Urologe.
Typischer Ablauf:
Je nach Befund können weitere Untersuchungen folgen (z. B. Gefäßdiagnostik, neurologische Abklärung).
Die gute Nachricht: Es gibt eine Reihe wirksamer Optionen, die je nach Ursache kombiniert werden können.
Medikamente – PDE-5-Hemmer
Tabletten wie Sildenafil & Co. verbessern die Durchblutung in den Schwellkörpern. Sie wirken nicht „automatisch“, sondern unterstützen eine Erektion bei sexueller Erregung.
Lebensstil verändern
verbessern Gefäß- und Stoffwechselsituation – und damit häufig auch die Erektionsfunktion.
Psychotherapie / Sexualtherapie
Wenn psychische Faktoren eine Rolle spielen, kann eine:
helfen, Leistungsdruck, Ängste und Partnerschaftsthemen zu bearbeiten.
Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT)
Eine gefäßaktive Substanz wird direkt in die Schwellkörper injiziert, um eine Erektion auszulösen. Wird in der Regel vom Urologen angeleitet und eingestellt.
Funktionelle Elektrostimulation
Hier setzt NeuroLife an – insbesondere bei neurologisch bedingter Erektionsstörung, etwa:
Vakuumerektionshilfe
Zur akuten und konservativen Behandlung kann eine Vakuumpumpe eingesetzt werden. Sie ist ein anerkanntes Hilfsmittel und zeigt in etwa 90 % der Fälle Erfolg.
Hier sehen Sie Vorher–Nachher-Videos von Patientinnen und Patienten, die nach einem Schlaganfall unter Lähmungen litten.
Kontraindikationen für die Nutzung einer Vakuumtherapie:
Die Vakuumerektionshilfe ist ein anerkanntes Hilfsmittel und kann von einem Arzt verordnet werden.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine Erektionshilfe über diese Webseite von NeuroLife direkt zu erwerben.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zurück zu mehr Stabilität, Mobilität und Lebensqualität zu gehen.
Von einer Erektionsstörung spricht man, wenn über mindestens sechs Monate wiederholt keine oder keine ausreichend stabile Erektion für den Geschlechtsverkehr erreicht werden kann und dies als belastend erlebt wird.
Häufig sind Gefäßveränderungen, neurologische Schäden (zum Beispiel nach Operationen im Becken oder an der LWS), Hormonstörungen, psychische Faktoren, ungünstiger Lebensstil und bestimmte Medikamente beteiligt. Oft wirken mehrere Ursachen zusammen.
Wenn Erektionsprobleme über mehrere Monate immer wieder auftreten, die Sexualität einschränken oder mit weiteren Beschwerden einhergehen, sollten Sie einen Urologen aufsuchen. Eine Abklärung ist wichtig, da auch andere Erkrankungen dahinterstecken können.
Das hängt von der Grunderkrankung und dem Ausmaß der Nervenschädigung ab. Oft lassen sich Kontinenz und Alltag durch eine Kombination aus medizinischer Behandlung, Verhaltenstraining, Beckenbodentraining und funktioneller Elektrostimulation spürbar verbessern.
NeuroLife unterstützt vor allem Erektionsstörungen mit neurologischer Ursache, zum Beispiel nach Rücken- oder Beckenoperationen. Mit EMG-gestützter Elektrostimulation und Beckenbodentraining wird das Zusammenspiel von Nerven, Muskulatur und Körperwahrnehmung gezielt trainiert.