Eine Fußheberschwäche (medizinisch meist eine Peroneusparese) kann sehr belastend sein – aber sie ist in vielen Fällen behandelbar. Bei NeuroLife unterstützen wir jeden Tag Menschen wie Sie dabei, wieder sicherer zu gehen und ihren Alltag zurückzuerobern.
Bei einer Fußheberschwäche gelingt es dem Körper nicht mehr, die Fußspitze aktiv anzuheben. Zu den wichtigsten Symptomen gehört, dass das Bein beim Gehen nicht mehr vollständig kontrolliert werden kann und die Muskeln der Fußhebung nicht richtig reagieren.
Typische Fußheberschwäche Symptome sind:
Viele Patientinnen und Patienten berichten auch, dass sie ständig Angst haben zu stürzen. Das muss nicht so bleiben.
Je eher eine Fußheberschwäche behandelt wird, desto schneller lassen sich Fehlbelastungen, Schmerzen und Sturzrisiken vermeiden.
Außerdem besitzt der Körper eine erstaunliche Fähigkeit, sich neu zu organisieren – die sogenannte Neuroplastizität. Genau hier setzt unsere Therapie bei NeuroLife an.
Durch die elektrische Stimulation wird das Gehirn angeregt, neue Verbindungen und Muster bilden. Je früher strukturiert trainiert wird, desto größer ist die Chance, dass das Gehirn das Fußheben wieder neu lernt.
Viele Patientinnen und Patienten sind überrascht, wie schnell erste Veränderungen durch diese Art der Therapie möglich sind.
Eine Fußheberschwäche kann verschiedene Ursachen haben. Bei vielen Betroffenen liegt eine Reizung oder Schädigung des Nervs (Nervus peroneus) vor, der für das Anheben des Fußes zuständig ist. Häufig spielt auch der Rücken eine Rolle, zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall oder einer Spinalkanalstenose, der die Leitfähigkeit des Nervs beeinträchtigt.
Die gute Nachricht: Unabhängig davon, was die Ursache ist – es gibt Wege, die Beweglichkeit und Kraft wieder zu verbessern.
Unsere Behandlung konzentriert sich auf funktionelle EMG getriggerte Neurostimulation in Frequenzen, die die Muskulatur zum einen erhalten und in den meisten Fällen stärkt, was gezielt die Bewegungsmuster des Fußhebens aktiviert und verbessert.
Neben unserem neuromuskulären funktionellen Training setzen wir bei Bedarf ergänzende Methoden wie zum Beispiel die Schmerztherapie ein, um die Aktivierung der betroffenen Muskeln zu unterstützen.
In manchen Fällen können auch Orthesen sinnvoll sein, um die Stabilität des Fußes zu verbessern, bis die aktive Kontrolle wieder zurückkehrt. Jede Therapie ist individuell – denn kein Mensch und kein Beschwerdebild ist gleich.
Eine sogenannte Fußheberorthese oder Peroneusschiene kann den Patienten sofort im Gangbild und Sicherheit unterstützen, damit er nicht fällt. Was sie nicht kann, ist das selbständige Gehen (ohne Hilfsmittel) wieder herzuleiten. Dafür empfehlen wir die neuromuskuläre Stimulation.
Viele Menschen können sich kaum vorstellen, wie viel Veränderung durch gezieltes Training möglich ist. Deshalb zeigen wir Ihnen hier echte Fallbeispiele: Sehen Sie selbst, wie Patientinnen und Patienten schon nach wenigen Wochen stabiler gehen, den Fuß wieder sicher anheben oder deutlich weniger stolpern.
Wie die Behandlung genau abläuft, erfahren Sie hier:
Diese Videos sollen Mut machen – sie zeigen echte Menschen, echte Fußheberschwäche und echte Veränderungen. Keine Wunderversprechen, sondern realistische Chancen.
Unsere Behandlung ist geeignet für Menschen mit:
Kurz gesagt: Für alle, die Probleme haben, den Fuß beim Gehen sicher zu heben.
Nicht geeignet ist unsere Therapie:
Hinter NeuroLife steht ein Team, das täglich mit viel Erfahrung und Herzblut neurologische Funktionsstörungen am gesamten Körper behandelt.
Wir nehmen uns Zeit, hören zu – und freuen uns über jeden Fortschritt, den wir gemeinsam mit unseren Patienten erreichen.
Vom ersten Gespräch bis zur individuellen Therapie begleiten wir Sie Schritt für Schritt.
Sie erfahren:
Alle Details zum Ablauf finden Sie auf der Seite „Behandlung“.
Wenn Sie unter einer Fußheberschwäche leiden, warten Sie nicht ab, ob sich der Zustand von allein bessert. Der erste Schritt ist oft der wichtigste.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zurück zu mehr Stabilität, Mobilität und Lebensqualität zu gehen.
Ja, eine Fußheberschwäche kann sich ganz oder teilweise zurückbilden, wenn der betroffene Nerv und die Muskulatur noch regenerationsfähig sind.
Die Chancen steigen mit einer frühen Diagnose und gezielter Therapie, zum Beispiel bei Peroneusparese nach Bandscheibenvorfall oder Hirnereignissen.
Für die Fußhebung ist vor allem der Muskel Tibialis anterior zuständig, unterstützt von weiteren Fußhebern am Unterschenkel.
Gesteuert werden diese Muskeln vom Peroneusnerv – wird dieser Nerv geschädigt, spricht man von einer Fußheberlähmung oder Peroneusparese.
Bei Fußheberschwäche sollte zunächst die Ursache ärztlich abgeklärt werden, zum Beispiel Bandscheibenvorfall, Nervenschädigung oder neurologische Erkrankung.
Anschließend helfen gezieltes Gang- und Muskeltraining, orthopädische Hilfsmittel (z. B. Orthesen) und – je nach Befund – funktionelle Elektrostimulation, um die Fußhebung wieder anzubahnen.
Wirksam ist Physiotherapie, die gezielt die Fußhebermuskulatur aktiviert und natürliche Gangmuster trainiert. Dazu gehören funktionelles Gangtraining, Kräftigung der Unterschenkelmuskeln, Koordinations- und Gleichgewichtsübungen sowie neurophysiologische Behandlungskonzepte, individuell abgestimmt auf Ursache und Schwere der Fußheberschwäche.
Die Dauer ist individuell und reicht von einigen Wochen bis hin zu vielen Monaten. Entscheidend sind die Ursache der Fußheberschwäche, das Ausmaß der Nervenschädigung und wie konsequent Therapie und Übungen durchgeführt werden. Je früher mit gezielter Behandlung begonnen wird, desto besser sind die Aussichten.