Viele Betroffene beschreiben es so:
„Ich traue meinen Beinen nicht mehr – jeder Schritt könnte der sein, bei dem ich falle.“
„Früher bin ich einfach losgelaufen. Heute muss ich jeden Schritt planen.“
Eine Gangstörung mit Fallneigung ist kein eigenes Krankheitsbild, sondern ein Symptom, das bei vielen neurologischen (oder orthopädischen) Erkrankungen auftreten kann – etwa nach Schlaganfall, Hirnblutung, Polyneuropathie, Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenosen oder Rückenmarksverletzung.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
Von einer Gangstörung spricht man, wenn das Gehen nicht mehr flüssig, sicher und selbstverständlich abläuft. Diese kann unterschiedlich aussehen, zum Beispiel:
Häufig kommt eine Fallneigung hinzu:
Sie haben das Gefühl, jederzeit stürzen zu können, oder sind bereits mehrfach gestürzt.
Sturzgefahr entsteht meist durch eine Kombination aus:
Die gute Nachricht:
Viele dieser Faktoren sind trainierbar – insbesondere, wenn man gezielt an Muskelaktivität, Nervensteuerung und Gangmuster arbeitet.
Eine Gangstörung betrifft nicht nur die Beine, sondern den ganzen Alltag. Typische Aussagen sind:
Das führt häufig zu:
Deshalb ist es so wichtig, Gangstörungen und Fallneigung nicht einfach hinzunehmen, sondern aktiv anzusprechen und zu behandeln.
Gangstörungen können viele Ursachen haben. Einige Gründe sind:
Die Ursachen haben eine Gemeinsamkeit:
Die Steuerung von Nerven, Muskeln und Wahrnehmung ist gestört – und damit die Fähigkeit, sicher zu gehen.
Ja, in vielen Fällen ist eine Verbesserung möglich.
Die Gangstörung selbst ist kein unveränderliches Schicksal, sondern das Resultat aus:
Ja, in vielen Fällen ist eine Verbesserung möglich.
Die Gangstörung selbst ist kein unveränderliches Schicksal, sondern das Resultat aus:
Auch wenn die ursächliche Erkrankung selbst ggf. nicht heilbar ist, lässt sich die Gangstörung häufig deutlich verbessern. Ziele sind zum Beispiel:
Hier setzt die Therapie von NeuroLife an.
NeuroLife arbeitet mit EMG-getriggerter Elektrostimulation mit Biofeedback, einer speziellen Form der funktionellen Elektrostimulation.
Das Ziel ist, das Zusammenspiel von Nerv, Muskel und Gehirn so zu trainieren, dass:
Das Prinzip:
So entsteht eine Lernschleife:
Ihr Bewegungswille → messbare Aktivität im Muskel → Verstärkung durch Stimulationsimpuls → sichtbare Bewegung → klares Feedback für das Gehirn.
Durch viele Wiederholungen können Gehirn und Nervensystem neue Bewegungsmuster lernen und vorhandene Ressourcen besser nutzen. In Kombination mit gangbezogenen Übungen kann das Gehen so sicherer und effizienter werden.
Patientinnen und Patienten nutzen ein Heimtherapiegerät, mit dem sie nach Einweisung täglich selbstständig trainieren. NeuroLife begleitet Sie fachlich, passt Einstellungen an und unterstützt bei der Integration in Ihren Alltag.
Diese Videos sollen Mut machen – sie zeigen echte Menschen, echte Gesichtslähmung und echte Veränderungen. Keine Wunderversprechen, sondern realistische Chancen.
Die Therapie bei NeuroLife kann unter anderem sinnvoll sein bei:
Ob eine EMG-getriggerte Elektrostimulation bei Ihnen in Frage kommt können Sie auch gerne in einem persönlichen Gespräch oder über eine Nachricht erfragen.
NeuroLife Therapietechnik ist spezialisiert auf Lähmungen, Gefühlsempfindungsstörungen und neuromuskuläre Funktionsstörungen. Ziel ist immer, Ihre Funktion im Alltag zu verbessern – nicht nur Messwerte auf dem Papier.
Im Mittelpunkt stehen:
Vielleicht fragen Sie sich:
Diese Fragen lassen sich am besten im persönlichen Gespräch klären.
Gangstörungen und Fallneigung sind ernst zu nehmen – aber sie sind nicht einfach hinzunehmen. Oft ist mehr Verbesserung möglich, als man zunächst glaubt, wenn Nerven, Muskeln und Gehirn gezielt trainiert bzw. die Kommunikation gefördert/unterstützt wird.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zurück zu mehr Stabilität, Mobilität und Lebensqualität zu gehen.
Eine Gangstörung liegt vor, wenn das Gehen nicht mehr flüssig und sicher abläuft. Das kann sich durch kleine Schritte, Nachziehen eines Beins, unsicheres Auftreten, fehlendes Abrollen oder Gleichgewichtsprobleme äußern.
Häufige Ursachen sind neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Hirnblutung, Polyneuropathie, Multiple Sklerose oder Parkinson, aber auch Bandscheibenvorfälle, Muskelschwäche oder Rückenmarksverletzungen. Eine genaue ärztliche Abklärung ist wichtig.
Fallneigung entsteht durch eine Kombination aus Muskelschwäche, gestörter Nervenfunktion, Sensibilitätsstörungen, Gleichgewichtsproblemen und Unsicherheit. Das Gehirn erhält nicht alle Informationen, die es für eine stabile Steuerung der Bewegung braucht.
Ja, in vielen Fällen lässt sich eine Gangstörung durch gezieltes Training, Physiotherapie und innovative Therapieverfahren verbessern. Auch wenn die Grunderkrankung bleibt, kann die Gangsicherheit im Alltag häufig deutlich verbessert werden.
NeuroLife nutzt EMG-getriggerte Elektrostimulation, um Muskeln in Beinen und Füßen gezielt zu aktivieren und das Zusammenspiel von Nerv und Muskel zu trainieren. In Kombination mit der funktionellen EMG-getriggerten Elektrostimulations-Therapie kann das Gangbild stabiler werden und die Fallneigung abnehmen.