Typische Aussagen sind:
„Den Krebs habe ich überstanden – aber seit der Operation ist mein Arm wie tot.“
„Nach der Tumor-OP ist mein Bein gelähmt, ich kann kaum laufen.“
In solchen Fällen kann eine Nervenläsion nach OP vorliegen: Nerven wurden im Rahmen der Operation geschädigt, gereizt oder durchtrennt. Die Tumortherapie ist abgeschlossen – aber Sie bleiben mit den Lähmungserscheinungen zurück.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
Bei einer Tumoroperation arbeiten Chirurginnen und Chirurgen oft in Bereichen, in denen wichtige Nerven verlaufen – etwa:
Das Ergebnis kann eine Nervenläsion sein – mit entsprechenden Folgen für Bewegung und Gefühl.
Je nach Lage und Ausmaß der Nervenläsion können unterschiedliche Beschwerden auftreten:
Das fühlt sich oft so an, als wäre der betroffene Körperteil „fremd“ oder „nicht mehr richtig da“. Viele Betroffene berichten:
„Ich sehe meine Hand – aber ich kann sie nicht bewegen.“
„Mein Bein macht nicht, was ich will.“
Das kann körperlich einschränkend und seelisch sehr belastend sein – vor allem, wenn die Tumorbehandlung als „erfolgreich abgeschlossen“ gilt, die Lähmung aber bleibt.
Nach einer Tumoroperation mit Nervenbeteiligung steht verständlicherweise zunächst die Onkologie im Vordergrund: Wundheilung, Nachsorge, ggf. Chemo- oder Strahlentherapie.
Für viele beginnt danach eine Art „zweite Phase“:
„Der Tumor ist weg – und jetzt? Was mache ich mit meinem gelähmten Arm oder Bein?“
Ohne gezielte Rehabilitation kann es passieren, dass:
Mit strukturiertem Funktionstraining, eventuell unterstützt durch EMG-getriggerte Elektrostimulation, können Sie dagegen:
Ob sich eine Lähmung nach einer Tumoroperation wieder bessert, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Grundsätzlich gilt:
Das bedeutet:
Selbst wenn die Ausgangssituation schwierig ist, lohnt es sich oft, auf funktionelle Verbesserungen hinzuarbeiten. Ziel ist nicht immer „alles wie vorher“ – sondern:
Hier setzt die Therapie von NeuroLife an.
NeuroLife arbeitet mit einer spezialisierten Form der funktionellen Elektrostimulation:
EMG-getriggerte Elektrostimulation mit Biofeedback.
Das Ziel:
Ihr Nerv-Muskel-System nach einer Nervenläsion so zu trainieren, dass Bewegungen wieder angebahnt und stabilisiert werden.
Das Prinzip:
So entsteht eine Lernschleife:
Ihr Bewegungswille → messbare Restaktivität → Stimulation → sichtbare Bewegung → klares Feedback für Gehirn und Nerven.
Durch viele Wiederholungen kann das Nervensystem lernen:
Die Therapie findet in der Regel mit einem Heimtherapiegerät statt, mit dem Sie nach ausführlicher Einweisung jeden Tag eigenständig trainieren können. NeuroLife begleitet Sie fachlich, passt Intensität und Programme an und unterstützt Sie bei der Integration ins Alltagstraining.
Erfahren Sie hier die Details einer Behandlung bei NeuroLife, welche Voraussetzungen sie mitbringen müssen und wie Sie ein Gerät erhalten.
Diese Videos sollen Mut machen – sie zeigen echte Menschen, echte Gesichtslähmung und echte Veränderungen. Keine Wunderversprechen, sondern realistische Chancen.
Je nach dem, welcher Nerv betroffen ist, kann ein Arm oder ein Bein gelähmt sein.
Nach Tumoroperationen im Bereich von Schulter, Brustkorb, Achsel oder Hals können Anteile des Armplexus betroffen sein. Typisch sind:
Mit EMG-getriggerter Elektrostimulation kann gezielt an einzelnen Muskelgruppen gearbeitet werden – etwa für:
Tumoroperationen im Becken- oder Wirbelsäulenbereich können zu Lähmungen in Bein und Fuß führen. Folgen können sein:
Auch hier kann ein strukturiertes Elektrostimulationstraining helfen, Schritt für Schritt mehr Kontrolle über die betroffene Extremität zurückzugewinnen.
Die Therapie mit EMG-getriggerter Elektrostimulation kann Ihnen eventuell helfen bei:
Ob im betroffenen Muskel noch Restaktivität messbar ist, ist für den Erfolg der Behandlung nicht unbedingt ausschlaggebend. Wir prüfen jeden einzelnen Fall individuell.
Die NeuroLife Therapietechnik setzt genau an der Schnittstelle von Neurologie, Orthopädie und Onkologie an: Dort, wo nach einer erfolgreichen Tumortherapie Lähmungen, Gangstörungen oder Funktionsverluste bleiben.
Im Fokus stehen:
Vielleicht fragen Sie sich:
Diese Fragen lassen sich am besten im persönlichen Gespräch klären.
Eine Lähmung nach Tumoroperation ist eine schwere Belastung – aber sie ist kein Grund, aufzugeben. Mit einem gezielten, modernen Therapieansatz wie bei NeuroLife können Sie aktiv daran arbeiten, Funktion, Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückzugewinnen.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zurück zu mehr Stabilität, Mobilität und Lebensqualität zu gehen.
Lähmungen nach Tumor-OP entstehen häufig durch Nervenläsionen: Nerven werden während der Operation gereizt, geschädigt oder in seltenen Fällen durchtrennt. Dadurch ist die Weiterleitung von Signalen zu Muskeln und Haut gestört.
Das hängt von Art und Ausmaß der Nervenläsion ab. Nerven können sich teilweise regenerieren, und das Nervensystem kann lernen, vorhandene Verbindungen besser zu nutzen. Mit gezielter Rehabilitation und Elektrostimulation lassen sich häufig Funktionsverbesserungen erreichen.
Eine Nervenläsion nach OP beschreibt eine Schädigung eines Nerven im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs – zum Beispiel durch Zug, Druck, Quetschung oder Durchtrennung. Folgen können Muskelschwäche, Lähmung, Taubheit oder Missempfindungen sein.
Wichtig sind eine neurologische und orthopädische Abklärung sowie frühzeitige Rehabilitation. Ergänzend kann EMG-getriggerte Elektrostimulation helfen, betroffene Muskeln gezielt zu aktivieren und Bewegungen wieder anzubahnen.
NeuroLife setzt EMG-getriggerte Elektrostimulation und funktionelles Training ein, um Restaktivität in gelähmten Muskeln zu nutzen. So können Arm- oder Beinbewegungen wieder angebahnt und der Alltag schrittweise erleichtert werden.