Lähmungen nach Hirnblutung – zum Beispiel eine Halbseitenlähmung (Hemiparese), eine Arm- oder Beinlähmung – sind häufige Folgen eines hämorrhagischen Schlaganfalls. In der Akutphase stehen Notfallmedizin und Stabilisierung im Vordergrund.
Wenn die größte medizinische Gefahr überstanden ist, beginnt der lange, aber wichtige Weg der Rehabilitation. Genau hier setzt NeuroLife an: mit einer speziellen Therapie, die Restfunktionen nutzt und Bewegungen wieder anbahnt.
Dieser Text richtet sich an Betroffene und deren Angehörige und zeigt verständlich:
Bei einer Hirnblutung tritt Blut aus einem Gefäß ins Gehirngewebe aus. Das betroffene Areal wird geschädigt oder verdrängt – ähnlich wie bei einem Schlaganfall, nur mit anderer Ursache.
Je nachdem, wo die Blutung liegt, können unterschiedliche Funktionen betroffen sein, zum Beispiel:
• Bewegung von Arm und Bein
• Sprachfähigkeit
• Koordination und Gleichgewicht
• Gesichtsmuskulatur und Mimik
Lähmungen entstehen, weil das Gehirn die Muskeln nicht mehr so ansteuern kann wie früher. Das bedeutet aber nicht, dass diese Verbindungen für immer verloren sind.
Viele Patientinnen und Patienten erleben nach einer Hirnblutung:
Für Betroffene fühlt sich das oft wie ein Kontrollverlust über den eigenen Körper an. Dinge, die bisher selbstverständlich waren – wie Aufstehen, sich anziehen, ein Glas halten, ein paar Schritte gehen – werden plötzlich zu großen Herausforderungen.
Ja, in vielen Fällen ist eine Besserung möglich. Das Gehirn besitzt die Fähigkeit zur Neuroplastizität – es kann neue Verbindungen aufbauen und Funktionen neu organisieren. Voraussetzung ist allerdings:
Hier setzt die Therapie von NeuroLife an.
Die Therapie nach einer Hirnblutung gliedert sich meist in mehrere Phasen:
NeuroLife ist in den späteren Phasen aktiv – wenn die akute Gefahr vorbei ist und die Frage im Vordergrund steht:
„Wie kann ich meiner Lähmung jetzt konkret weiter entgegenwirken?“
NeuroLife arbeitet mit einer speziellen Form der funktionellen Elektrostimulation: der EMG-getriggerten Elektrostimulation mit Biofeedback.
Das Prinzip ist einfach, aber wirkungsvoll:
So entsteht eine Lernschleife: Versuch – Aktivität – Rückmeldung.
Je öfter diese Schleife durchlaufen wird, desto besser kann das Gehirn neue Verbindungen aufbauen und Bewegungsmuster festigen.
In der Praxis bedeutet das: Sie trainieren mit einem handlichen Heimgerät, das Sie nach einer Einweisung regelmäßig nutzen. NeuroLife begleitet Sie fachlich auf diesem Weg.
Diese Videos sind keine Show – sie dokumentieren reale Therapieverläufe. Sie sollen Hoffnung machen, ohne falsche Versprechen zu geben.
Die EMG-getriggerte Elektrostimulation kann in vielen Fällen sinnvoll sein bei:
Entscheidend ist, ob im gelähmten Muskel noch Restaktivität messbar ist. Das wird im Rahmen der Beratung und Einweisung geprüft.
NeuroLife Therapietechnik ist auf die Behandlung von Lähmungen und neuromuskulären Funktionsstörungen spezialisiert. Im Mittelpunkt stehen:
Wenn Sie oder ein Angehöriger nach einer Hirnblutung unter Lähmungen leiden, ist der Weg zurück in die Bewegung oft kein kurzer – aber er kann sich lohnen.
Vielleicht haben Sie sich eine der folgenden Fragen gestellt:
NeuroLife unterstützt Sie dabei, diese Fragen zu klären. Über das Kontaktformular können Sie:
Gemeinsam lässt sich prüfen, ob eine EMG-getriggerte Elektrostimulation in Ihrem Fall sinnvoll ist – und welche Ziele realistisch sind.
Niemand kann eine vollständige Heilung garantieren. Aber häufig ist mehr Verbesserung möglich, als man zu Beginn denkt.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zurück zu mehr Stabilität, Mobilität und Lebensqualität zu gehen.
Ja. Durch die Neuroplastizität des Gehirns können sich Lähmungen nach Hirnblutung teilweise oder deutlich zurückbilden – vor allem bei frühzeitiger und gezielter Therapie.
Das ist sehr individuell. Erste Fortschritte sind oft nach Wochen sichtbar, der Reha-Prozess kann jedoch Monate oder länger dauern. Konsequent durchgeführtes Training ist entscheidend.
EMG-getriggerte Elektrostimulation nutzt kleinste Restaktivität im Muskel, verstärkt diese und gibt dem Gehirn klares Feedback. So können Bewegungen schrittweise wieder angebahnt werden.
Sobald die Akutphase im Krankenhaus überstanden ist und keine medizinischen Gründe dagegensprechen, ist ein früher Therapiebeginn sinnvoll, um Lähmungen aktiv anzugehen.
Für Betroffene mit Lähmungen an Arm, Hand, Bein oder Fußhebern, bei denen noch Restaktivität im Muskel messbar ist. Im Rahmen einer Beratung wird geprüft, ob EMG-getriggerte Elektrostimulation passend ist.